
Der von der Familie Ritschel im Juli 2007 erworbene alte Gutshof hat seinen Ursprung in der Ansiedlung von Mönchen des Peterskloster in Erfurt im 12. Jahrhundert. Durch Rodungen schufen sie Ackerland und betrieben Schweinezucht zur Versorgung des Klosters mit frischem Fleisch. Um 1248 zog das Kloster nach Berka. Bald danach war das Dorf nur noch eine Wüstung.
Im 17. Jahrhundert unterhielten die Fürsten von Sachsen Weimar hier ein Forsthaus, in dem die fürstliche Familie des Öfteren Hoflager hielt. Das begonnene Schlösschen wurde wieder abgerissen, die Steine und Figuren sowie die Fasanerie nach Belvedere bei Weimar gebracht.
Das Jagd- und Kammergut bewirtschafteten Pächter für den Weimarer Hof. 1802 verkaufte dieser das Gut an einen Amtmann von Berka ‘…in der Qualität eines Ritter- und freien Erblehngutes’.
Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts richteten die Gutsbesitzer eine Ackerbauschule ein und errichteten die heute noch stehenden Gebäude.
1908 kaufte die Landesversicherungsanstalt das Gut zur Versorgung von Patienten der Lungenheilanstalt München. 1952 ging das Gut an das Volkseigene Gut Blankenhain.
Heute ist das Rittergut München eine Adresse für stilvolle Gastlichkeit und naturverbundene Erholung im Herzen von Thüringen, nahe Erfurt und Weimar.
Historie - Aktualisiert am 13. Oktober 2009
